Christliche partnervermittlung cpd

Lediglich zum Thema Koedukation konnte innerhalb der CPD, die sich bisher nur an Jungen und Männer richtete, weitgehende Einigkeit erreicht werden.

Wurde zunächst eine Kooperation mit dem Evangelischen Mädchen-Pfadfinderbund (EMP) und dem Bund Christlicher Pfadfinderinnen (BCP) ins Auge gefasst und durch entsprechende Gespräche vorbereitet, beschloss die CPD 1969, dass sie ab sofort ein vollständig koedukativer Verband sei, und setzte damit die kleineren weiblichen Partner unter Zugzwang.

Dieser wurde 1950 sowohl in den Deutschen Bundesjugendring als auch in die World Organization of the Scout Movement aufgenommen.

Auch in den folgenden Jahren stand der weitere Aufbau der CPD im Mittelpunkt der Arbeit, inhaltlich wurde weitgehend auf die Jahre vor dem Verbot zurückgegriffen.

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Der Einfluss der Tatgemeinschaft Sachsen auf die Gesamtbewegung blieb auch nach 1922 erhalten, als die Tatgemeinschaft die CPD zeitweilig verließ.Die ersten evangelischen Pfadfindergruppen in Deutschland entstanden 1910 in Württemberg und Sachsen im CVJM.Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs wuchsen diese Gruppen sehr schnell, schlossen sich aber nicht zu einem eigenen Verband innerhalb des CVJM zusammen.Deshalb wurde die CPD zunächst von der Gestapo beobachtet und dann im Sommer 1937 verboten und aufgelöst.Weitere Verbote für die in einem eigenen Verlag erscheinende Zeitschrift „Auf neuem Pfad“ und die dort veröffentlichten Rundbriefe folgten 1938.

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Während dieser Zusammenschluss in seiner Ausrichtung gegen den CVJM erfolgreich war, konnte er gegen die Bestrebungen der HJ nichts ausrichten.Schon im Sommer 1933 hatten sich Teile der CPD freiwillig der HJ angeschlossen, geschätzt werden zwischen 10 und 20 Prozent der zuletzt etwa 12.000 Mitglieder. Dezember 1933 zwischen dem Reichsbischof Ludwig Müller und dem „Jugendführer des Deutschen Reiches“ Baldur von Schirach vereinbarten Eingliederung der evangelischen Jugend in die HJ mussten sich dann auch die verbliebenen Gruppen bis zum 18. Lediglich die erwachsenen Kreuzpfadfinder konnten weiterhin in der CPD bleiben.Etwa gleichzeitig mit der Übernahme der Führungspositionen durch eine jüngere Generation erreichte auch der gesellschaftliche Wertewandel den Bund. Christliche partnervermittlung cpd-7Christliche partnervermittlung cpd-83 Neben einer allgemeinen inhaltlichen Modernisierung standen dabei Fragen der Koedukation und der politischen Bildung beziehungsweise des politischen Engagements im Mittelpunkt.Zu ihnen gehörte die heutige Heliand-Pfadfinderschaft. Im Spätsommer 1933 schlossen sich CPD, der Bund Deutscher Bibelkreise und der Bund christdeutscher Jugend zusammen, um die eigenständige, durch die Jugendbewegung und die Bündische Jugend geprägte Arbeit sowohl gegen den CVJM wie auch gegen die Hitler-Jugend (HJ) abzusichern.

Der CVJM sah in den mit der nationalsozialistischen Machtergreifung einhergehenden allgemeinen Vereinheitlichungsbestrebung die Möglichkeit, die zuvor selbständig gewordenen Bünde wieder stärker in seine Strukturen einzubinden, während die HJ mit staatlicher Unterstützung auf die Auflösung und Eingliederung aller Jugendverbände drängte.

Dabei kam es – ähnlich wie im DPB – auch in der CPD zur Herausbildung von zwei Lagern: ein jugendbewegter Arbeitszweig auf der einen Seite, der sein Zentrum in Sachsen hatte und sich als Tatgemeinschaft Sachsen bezeichnete, und die „traditionellen“, stark militärisch geprägten württembergischen Gruppen auf der anderen.

Trotz dieser inneren Konflikte gelang 1921 auf einer Tagung in Neudietendorf der Zusammenschluss nahezu aller Pfadfindergruppen im CVJM zur Christlichen Pfadfinderschaft, die ihr Programm in den „Neudietendorfer Grundsätzen“ formulierte.

Da die Angehörigen der Bruderschaft aber weiterhin – auch während des Zweiten Weltkriegs – über private Rundbriefe Kontakt hielten, wurde die CPD von der Gestapo als „Geheimorganisation“ geführt.

Schon kurz nach dem Ende des Kriegs wurden von Bruderschaftsmitgliedern die ersten Pfadfindergruppen gegründet, zunächst unter anderem Namen, ab 1946 dann mit Genehmigung der westlichen Besatzungsmächte als „Christliche Pfadfinder“.

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